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Blick vom Schliffkopf ins Rheintal bei Inversionswetterlage.

Am Schliffkopf im Winter

Der Schliffkopf ist ein Berg im Nordschwarzwald, genauer gesagt an der Schwarzwaldhochstraße, der B500 zwischen Baden Baden und Freudenstadt, ca. 10 Km vor Alexanderschanze.

Auf unserer Karte haben wir den genauen Ort für euch markiert.

Der Schliffkopf ist 1055m hoch. An seinem Gipfel gibt es einen Aussichtspunkt. Unweit liegt auch ein Hotel gleichen Namens. Obwohl es hier keinen Lift und keinen Skihang gibt, ist der Schliffkopf sehr beliebt, weil er ein ideales Wandergebiet ist.

Mehrere Parkplätze rundum garantieren ideale Ausgangsbedingungen für Wanderungen aller Art: Egal ob zu Fuß, auf Langlaufskiern, auf Schneeschuhen, oder mit dem Mountainbike: Hier ist für jeden Geschmack etwas geboten.

Die Gegend ist im Übrigen voller spektakulärer Ausblicke. Egal ob ins Rheintal, auf den Schwarzwald oder bei gutem Wettern sogar auf die Schweizer und Österreichischen Alpen, ein Ausflug lohnt immer.

Besonders aber bei einer sogenannten Inversionswetterlage. Wir haben dies schon mehrfach getan. Die Bilder dieses Beitrages stammen alle von einem Besuch im Dezember 2007.

Was bedeutet Inversionswetterlage?

Eigentlich nur, dass es oben wärmer ist als unten. Das führt aber oft dazu, dass es oben sonnig und unten neblig ist. Da der Unterschied zwischen Schwarzwald und Rheintal enorm ist (ca. 700 Höhenmeter), ist die Wahrscheinlichkeit, dass es hier etwas zu schauen gibt, sehr hoch.

Angekommen überrascht uns heute eine Schneeschicht von nicht zu verachtender Höhe. Wir rein in den Schnee und die Landschaft genossen.

Nach einigen hunderten Metern überwundener Schneelandschaft zu Fuß und ziemlich rutschig kamen wir an einem Aussichtspunkt an. Hier ist ein Beobachtungsstand aus Holz aufgebaut, der Einblicke bis tief ins Rheintal hinein gestattet.

Heute aber sind die Berge in Nebel verhüllt. Die untergehende Sonne, die Wolkengebilde und der aufgehende Mond, das war einfach überwältigend.

Und wie uns ging es vielen. Wir haben viele "Mitfotografen" beobachtet, die richtig "schweres Gerät" aufgefahren hatten um diese einmalige Stimmung im Bild festzuhalten. Heute sind bestimmt viele Kalenderbilder entstanden.

Was uns besonders berührt hat: Wir haben selten so viele Menschen gesehen, die sich in den Armen lagen, in die untergehende Sonne starrten und sagten: "Das ist so wahnsinnig schön!"

Und wenn ihr euch die Bilder anschaut, dann stimmt ihr uns sicherlich zu, denn was gibt es Schöneres als Natur pur und in ihrer eigenen Art und Weise zu erleben.

Hinweis

Noch mehr Bilder gibt es, wie immer, in der Galerie...
  • Stand des Berichtes: Dezember 2007
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