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Streichelgehege im Wildpark Pforzheim

Im Wildpark Pforzheim

Ein Sonntag im April mit angenehm warmem Wetter lockt uns in den Wildpark Pforzheim. Schließlich müssen wir nicht jeden Wildpark im Winter besuchen ;-).

Der Wildpark im Süden Pforzheims beging 2008 den 40. Jahrestag seiner Gründung. Auf einer Fläche von rund 16,5 ha werden viele Tiere vor allem der einheimischen Fauna sowie landwirtschaftliche Nutztiere gezeigt.

Es gibt aber auch "exotische" Arten, wie etwa Sika Hirsche, Wapiti Hirsche oder auch Lamas.

Allen gemeinsam ist, dass sie in großen Gehegen möglichst naturnah und artgerecht gehalten werden.

Dennoch, vielleicht liegt das eben an den 40 Jahren, verglichen mit anderen Wildparks, z.B. dem auf dem Bodanrück, wirken die Zäune um die Gehege herum auf uns störend.

Weglassen kann man sie aber auch nicht...

Der Park richtet sich an den Interessen von Familien und Kindern aus. Das merkt man nicht nur an den moderaten Eintrittspreisen. Es gibt viele Aktionen für Kinder: Mehrere Spielplätze, Kutschfahrten, ein Kinderbauernhof.

Natürlich darf auch ein Streichelzoo nicht fehlen. Ziegen und Lamas erbetteln sich hier gerne Streicheleinheiten von den kleinen Besuchern. Und vielleicht auch die ein oder andere Futterration.

Mit speziellem Futter, dass es an Automaten und auch am Eingang des Wildparks für 1 € zu kaufen gibt, kann man viele Tiere füttern. Wo füttern erlaubt ist, ist durch grüne Schilder an den Gehegen angezeigt. Wo es nicht erlaubt ist, Tiere zu füttern, ist entsprechend ein rotes Schild angebracht.

Für alle, die die Herausforderung mögen, gibt es auch einen Klettergarten, wo man in bis zu 8,50 m Höhe auf Seilen durch die Baumwipfel klettern kann.

Für alle Hundefreunde sei noch angemerkt, dass es erlaubt ist, Hunde an der Leine mitzuführen. Um Beseitigung der Hinterlassenschaften wird aber gebeten. Und es gibt einige Bereiche, in die Hunde nicht dürfen: Den Kinderbauernhof, den Streichelzoo, die Spielplätze.

Bei unserem Besuch in diesem Jahr im April fällt das Licht noch gut durch die Bäume, deren Blätter erst knospen. So gibt es viele interessante Blicke in die zum Teil sehr weitläufigen Gehege.

Wegen der Fütterung durch die Besucher sind allerdings viele Tiere daran gewohnt, sich nahe an den Zäunen aufzuhalten, immerhin könnte man ja etwas verpassen.

Inwiefern dies dem natürlichen Verhalten entspricht, sei mal dahingestellt, aber so kommt man den Tieren natürlich nahe.

Es gibt natürlich Tiere, da fehlt diese Nähe. Dazu zählen die Luchse, von denen im Moment zwei im Wildpark leben.

Seit kurzem haben auch sie ein großes Freigehege zur Verfügung, in dem sie auch täglich gefüttert werden.

Aber es geht auch weniger spektakulär: Zum Beispiel im Aquarium im Ewald Steinle Haus.

Und es wird weitergebaut im Wildpark: Im April 2009 findet der erste Spatenstich für die neue Anlage für Fischotter und Waschbären statt. 325.000 € Spendengelder sind dafür bislang gesammelt worden.

Noch ein kleiner Kritikpunkt: Auf unserem Rundgang durch den Park fehlte ein Orientierungsplan. Es gab nur einen am Eingang und auch kein gedrucktes Exemplar.

Außerdem hätten wir uns gefreut, neben den Bildern der Tierpaten und den interessanten Informationen zu den Tierarten auch zu erfahren, wie die Tiere heißen, wann sie geboren wurden, welchen Geschlechts sie sind usw.

Unser Fazit: Besonders wegen der Luchsfütterung absolut sehenswert.

  • Stand des Berichtes: April 2009
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