zusammenaufreisen.de v2.1

Teilen |

Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Im Durchbruchstal der Mildenitz

Durchbruchstal der Mildenitz

Zwischen Kläden und dem Schwarzen See durchbricht die Mildenitz, ein kleiner Nebenfluss der Warnow, eine während der letzten Eiszeit vor ca. 18.000 bis 15.000 Jahren aufgehäufte Endmoräne.

Dadurch ist hier eine sehr reizvolle Landschaft entstanden. In dem bis zu 15m tiefen Tal fallen die Hänge mal abrupt steil, mal sanft zum Fluss ab. Im Sommer reduziert er sich fast auf ein Rinnsal, jetzt im späten Frühjahr führt er vergleichsweise viel Wasser.

Der dichte Buchenmischwald lässt nur wenig Sonnenlicht durch. Hier sind neben Buchen auch Bergahorn, Eichen, Lärchen und Kiefern zu finden. Ein Buntspecht läuft einen der Bäume hoch.

Tafeln verraten, welche weiteren Vögel hier ihre Heimat haben: Eisvogel, Wasseramsel, Gebirgsstelze und Zaunkönig kann man mit etwas Glück beobachten.

Bei Kläden gibt es einen Rastplatz, von dem aus ein gut ausgeschilderter Rundweg durch das Tal führt. Im ersten Abschnitt folgt er dem Tal bis es, kurz vor dem Schwarzen See, fast abrupt endet.

Dort geht man über eine Brücke und tritt schließlich durch den Wald den Rückweg an. Manko: Die letzten ca. 500 Meter muss man auf einem staubigen Hauptweg zurücklegen. Allerdings gibt es auch hier einiges zu entdecken, zum Beispiel blühenden Ginster am Wegesrand.

Dennoch lohnt der Besuch dieses Kleinods der Natur, das in Mecklenburg Vorpommern selten ist. Es gibt auch Durchbruchstäler der Warnow und der Nebel, aber das der Mildenitz ist weniger bekannt und deswegen nicht so stark frequentiert.

  • Stand des Berichtes: Juni 2003
Teilen |

Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark