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Der Molli wartet auf die Abfahrt im Bahnhof Bad Doberan.

Von Bad Doberan nach Kühlungsborn

Zwischen Bad Doberan (ca. 15 Km westlich von Rostock) und dem Ostseebad Kühlungsborn verkehrt eine in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerte Schmalspurbahn - der Molli.

Wir haben uns ganz spontan zu einer Mollifahrt entschieden, um den Tag nach einem Trip nach Warnemünde (darüber bald mehr) gemütlich ausklingen zu lassen. Und wir haben es überhaupt nicht bereut.

Es wird ein Stück Eisenbahnromantik lebendig, wenn die rot - beigen Wagen von den 440 PS der Lokomotive der Baureihe 99 in den Bahnhof gezogen werden.

Zuerst hören wir den Molli, als wir auf dem Bahnhof in Bad Doberan auf ihn warten. Dann schließlich dampft das Stahlross mit den Wagen im Schlepptau um die Ecke. Wild schnaufend bleibt die Lokomotive neben uns stehen.

Wir sind - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade die Einzigen, die in den Zug einsteigen. Ungefähr drei viertel des Zuges sind von Reisegesellschaften gechartert. Die Touristen werden mit Bussen bis zum Bahnhof gekarrt. Sie kommen aus der ganzen Welt, um hier 15 Km Bahn zu fahren. Irgendwie irre.

Bemerkenswert ist die Stadtdurchfahrt durch Bad Doberan. Dort verkehrt der Zug nämlich direkt durch die Fußgängerzone. Das ist in Deutschland einmalig. Hinter Bad Doberan geht es weiter entlang einer Lindenallee bis nach Heiligendamm. Die weisse Stadt am Meer ist in den letzten Jahren wieder auferstanden und erlangt allmählich ihren alten Ruf zurück.

Von hier an geht es weiter über Felder und entlang der Küste bis nach Kühlungsborn, einem Ostseebad, das für seinen langen Strand berühmt ist.

Am Endbahnhof, Kühlungsborn West, gibt es ein Mollimuseum, das über die Geschichte des Mollis berichtet.

Unser Fazit: Das Gezuckel durch die Stadt Bad Doberan, entlang einer wunderschönen Allee bis Heiligendamm und über Felder weiter bis nach Kühlungsborn muss man einfach erlebt haben.

  • Stand des Berichtes: Juni 2003
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