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Blick aus dem Burgturm der Plauer Burg

Plau am See

Plau am See ist die Stadt, die dem Plauer See den Namen gab. Sie liegt am Westufer des Sees, am Austritt der Elde.

Der Ort, der auf eine slawische Siedlung zurückgeht und 1235 erstmalig erwähnt wurde, hat sich ursprünglich von Fischfang und Flößerei (über die Elde) ernährt, heute jedoch ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Ich bin schon früher, als ich noch in Mecklenburg gewohnt habe, sehr oft und gerne nach Plau am See gefahren. Besonders der historische Stadtkern mit den vielen bunten Fachwerkhäusern und das Rathaus sind wirklich sehenswert. Einen besonderen Reiz hat die Nähe des Wassers, sei es entlang der Elde oder auch am See, den man in wenigen Gehminuten erreicht.

Wer möchte, kann hier auch zu einer Schiffsfahrt über den See aufbrechen. Es gibt planmäßige Schiffsverbindungen über den gesamten See und weiter nach Malchow und zur Müritz.

Hubbrücke

Ein Highlight, das man nicht verpassen sollte, ist die blaue Hubbrücke über die Elde. Sie stammt aus dem Jahre 1916 und steht heute unter Denkmalschutz. Anfang der 90iger Jahre wurde sie rekonstruiert. Sie hat eine Hubhöhe von 1,60m.

Man sollte ruhig etwas Zeit einplanen, um das Anheben der Brücke auch einmal zu erleben. Deswegen lohnt sich ein Abstecher hierher besonders an Tagen mit viel Bootsverkehr, also im Sommer am Wochenende und bei schönem Wetter.

Wir sind an Himmelfahrt 2003 in Plau gewesen bei wunderschönem Sonnenwetter. Die Wartezeit bis zum Heben der Brücke verkürzen wir uns mit einem tollen Erdbeereisbecher im Café Plawe, das direkt an der Hubbrücke liegt. Von den Außenplätzen hat man den besten Blick auf die Brücke.

Ein kurzes Stück flussauf liegt die Plauer Schleuse. Bereits um 1650 wurde hier geschleust, der jetzige Bau jedoch stammt aus dem Jahre 1834. Sie überwindet ein Schleusengefälle von 0,80 - 1,20m, was an sich nicht viel ist.

Hühnerleiter

Sehr sehenswert hingegen ist die sogenannte "Hühnerleiter", eine Fußgängerbrücke über die Schleuse. Ihr Name geht auf eine Bauausführung aus dem Jahre 1945 zurück, die die bis dahin dort befindliche Drehbrücke ersetzte. Bei dieser Hochbrücke hatte man anstelle von Treppenstufen Leisten aufgenagelt. Der Volksmund machte daraus die "Häuhnerledder" (Hühnerleiter).

  • Stand des Berichtes: Juni 2003
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