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Cap Fréhel - Blick von der Spitze landeinwärts.

Cap Fréhel

Wir besuchen das Cap Fréhel nach unserem St. Malo Abstecher. Es befindet sich nämlich unweit der Korsarenstadt, ca. 40 Km westlich. Und der Umweg lohnt sich.

Und als ob wir an dem Tag nicht schon genug "Klogeschichten" erlebt haben, fällt uns als erstes auch noch ein etwas kurioses Kloschild auf. Kann man hier zwischen 0 und 40 Euro selbst wählen, was man zu geben bereit ist? Das wäre doch mal eine Anregung zur Preisgestaltung auch im außerkloischen Sektor. :-)

Aber genug der Witze. Das Cap Fréhel ist berühmt für seine steil zum Wasser hin abfallenden Felsen. Bis zu 70 m hoch sind die. Und werden vom immer aufgewühlten Meer umschäumt. Eine wahre Pracht, nicht nur für uns Menschen.

Das Cap ist ein Vogelschutzgebiet, das neben Möwen auch Lummen und Papageientaucher beherbergt. Der immer wehende Wind trägt die Möwen quasi von alleine im Schwebeflug, bevor sie sich aus großer Höhe krächzend ins Wasser fallen lassen.

Einige Tiere sind auch zu einer bequemeren Art der Futterbeschaffung übergegangen, sie lassen sich füttern. Ich muss gestehen, dass ich nichts davon halte, man tut sicherlich weder den Vögeln noch der Umwelt einen Gefallen, auch wenn es nur für ein Foto ist.

Die Felsen am Cap Fréhel bestehen aus Rosa Granit, dem Gestein, das nur wenig weiter westlich, an der Rosa Granitküste, eine ganz eigenartige Landschaft bildet.

Den Leuchtturm am Cap (85 m hoch) kann man besteigen, bei klarer Sicht soll man sogar die normannische Halbinsel sehen können. Wir kommen leider etwas spät, der Turm hat schon zu. Aber der Weg entlang den Klippen lohnt den Besuch allemal.

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
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