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Saint Malo

Saint Malo

Es ist ein bißchen verhext mit dem Wetter. Als wir St. Malo am späten Vormittag erreichen, ist das Wetter trüb. Aber kaum spazieren wir auf den Stadtmauern herum, schon kommt die Sonne raus und strahlt. Was will man mehr?

An Saint Malo kommt wohl kein Bretagne Tourist wirklich vorbei. Die Festungsstadt ist in der Tat beeindruckend. Sie bildet den historischen Kern von St. Malo und hat nur eine schmale Verbindung zum Festland. Ansonsten ist die intra muros, wie die Festung genannt wird, vom Wasser des Atlantik umgeben.

Der Gang durch die Gassen läßt vergessen, dass die Stadt 1944 bei einem Bombenangriff komplett zerstört wurde. 80% der Bausubstanz gingen damals verloren. Beim Wiederaufbau wurden nur 33 Gebäude exakt kopiert, die übrigen durch Bauten ersetzt, die dem Stil nachempfunden sind. Aber man hat größere Lücken gelassen, wodurch mehr Licht in die Stadt gelangt als früher.

Leider ist es ein bisschen wie überall in Frankreich. Wo es viele Touristen hinzieht, ist es erstens immer voll und zweitens gibt es den berühmten Nepp mit nichtssagenden, austauschbaren Souvenierläden, die allerlei Ramsch verhökern. Dennoch, es lohnt, die schmalen Gassen etwas abseits des Trubels zu durchstreifen, man wird manch stille und beschauliche Ecke finden und an vielen Stellen scheint der Geist der alten Korsaren noch präsent.

Auf keinen Fall verpassen darf man einen Rundgang auf der Stadtmauer. Hier kann man im Prinzip um die ganze Stadt herumlaufen. Immer ein Auge auf dem Meer und das andere in den engen Gassen der Altstadt. Hier oben findet man alte Festungstürme mit Zinnen und Ausgucken ebenso wie schwere, gusseiserne Kanonen, aber auch Grünanlagen und Denkmäler für die Helden der Stadt. Oder man schaut dem Treiben am Strand zu oder staunt über das eigenwillige Becken des Freiluftbades am Strand von Bon-Secours, das bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trockenen Fusses erreicht werden kann.

Vielleicht läuft ja auch eine der hochmodernen Fähren ein oder aus, die zwischen St. Malo und Großbritannien sowie den Kanalinseln verkehren.

Den Höhepunkt eines jeden St. Malo Besuches jedoch bildet aus unserer Sicht ein Spaziergang auf der Mole Noires. Von ihr aus hat man , wie das Foto oben auf dieser Seite zeigt, einen unvergleichlichen Blick zurück auf das Panorama von St. Malo.

  • Stand des Berichtes: Juli 2002
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