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Paimpol - Alte Fischer- und Hafenstadt mit viel Charme.

Stadt Paimpol

Paimpol ist die nächstgrößere Stadt in der Nähe unseres Ferienhauses. Dabei ist sie mit ca. 8.000 Einwohnern gar nicht so groß. Waren in der Vergangenheit vor allem der Fischfang und der Seehandel bedeutende Einnahmequellen, so ist heute der Tourismus dominierend.

Trotzdem gibt es nach wie vor Fischer, die heutzutage aber hauptsächlich Muscheln und Austern züchten sowie alle möglichen Krebstiere fangen.

Die Stadt Paimpol und der Hafen sind im Grunde eins, denn der Hafen liegt mitten in der Stadt. Wie üblich ist es voll, natürlich auch im und um den Hafen. Trotzdem ist es so, wie wir es uns vorgestellt hatten: Rund um den Hafen enge Gassen, Restaurants, Cafés mit Tischen im Freien. Hier wollen wir an einem der nächsten Tage noch einkehren und uns verwöhnen lassen.

Im Hafen überwiegen die Sportboote. Aber auch ein paar größere Segler sind zu sehen und vielleicht auch ein paar Fischerboote.

Kein Vergleich zu früher, da der Fischfang die Region bestimmt hat. Besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Jahr für Jahr Dutzende von Booten von Paimpol aus nach Island zum Dorschfang aufgebrochen sind.

Man nannte sie die Islandfischer und ihre Geschichte wird im "Musee de la Mer" in der Rue Labenne, nahe am Hafen, erzählt.

Wie gesagt, erinnert heute nicht viel an diese Zeit. Der Hafen ist ein Touristenmagnet wie andere Häfen auch, die schmalen Gassen um ihn herum erinnern zwar noch daran, aber die stolze Zeit ist halt vorbei.

Schön anzuschauen ist Paimpol allemal. Egal ob der Place du Martray, das Quartier Latin oder die Rue des Huit Patriotes, überall findet man beschauliche Ecken und romantische Winkel.

In den Gassen finden sich viele kleine Läden, von Kram bis Fisch, die durchaus einen Besuch lohnen. Also: Warum nicht mal Paimpol?

Regelmäßig finden auch Wochenmärkte statt. Obwohl fliegende Händler mit den neuesten "Markenuhren" auch hier zahlreich sind, hat der Markt seinen Charakter als Versorgungsmarktes nicht vollständig verloren. Es lohnt sich, nach leckeren lokalen Produkten wie Käse, Gemüse oder Wurst Ausschau zu halten.

Jedes zweite Jahr am ersten Wochenende im August findet ein Festival der Seemannslieder ("Festival du chant de marin") statt. Wir haben das dieses Jahr (2007) leider knapp verpasst. Aber man braucht ja immer einen Grund um wiederzukommen, oder?

  • Stand des Berichtes: August 2007
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