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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Während der Vorführung im Adlerreservat (Ørnereservat).

Adlerreservat (Ørnereservat) Ålbæk

Greifvögel in Dänemark beobachten, das ist doch mal etwas dachten wir uns und so beschlossen wir, uns diese Vogelschau mal anzusehen. Im Prospekt bzw. in der Info klang es sehr interessant.

Auf der Anlage gab es ein Informationcenter, in dem man sich an Bildern und Videos über die verschiedenen Vogelarten informieren konnte. Daneben gab es auch einen Verkaufsraum, in dem allermögliche Kram, sinnvoll und weniger sinnvoll zum Verkauf angeboten wurde. Darunter auch Vogelfedern mit Echtheitszertifikat zu einem horrenden Preis.

Nun zur Vogelschau. Mitarbeiter des Reservates stellten die einzelnen Vogelarten vor und präsentierten diese auf dem Arm. Zuerst waren die Falken dran. Das Publikum saß auf einer Art Tribüne, von der aus man einen guten Überblick hatte. Mit einem Federspiel wurde dann gezeigt, wie der Falke jagt. Ein Mitarbeiter schleuderte dazu dieses in der Luft herum und wartete darauf, bis sich der Falke, von welcher Position auch immer – mal vom Dach aus, mal vom Baum aus oder einfach wie ein Pfeil durch die Luft geschossen kam – draufstürzte. Der Falke verfehlte nie sein Ziel.

Etwas Besonderes war dann die Darbietung zu Pferd. Dabei musste alles stimmen, das Pferd durfte nicht schreckhaft sein, wenn der Falke angeflogen kam und auch der Falke musste mit der Situation vertraut sein. Das klappte alles hervorragend.

Danach wurden dann größere Raubvögel vorgestellt, verschiedene Arten von Adlern bis hin zum wohl größten, dem Seeadler. Es war sehr imponierend, wie diese großen Vögel Runde für Runde über das Gelände drehten und immer den Handschuh des Falkners und somit  ihr Futter fanden.

Nicht eingeplant war eine Taube, die ihr Nest auf dem Gelände der Vorführung hatte. Und so flog sie, mal mehr, mal weniger tapfer, immer an den Raubvögeln vorbei zu ihrem Nest.

Sie war eigentlich die Attraktion vom Ganzen, denn es gab schon mehrfach sehr kritische Situationen mit den Raubvögeln, aber die Taube hat ihr Nest dann doch immer sicher erreicht. Das Publikum hielt deswegen auch verstärkt den Atem an.

Die Vorführung dauerte ca. 1 Stunde, es wurde sehr viel erklärt, allerdings fast alles auf Dänisch. Einiges davon verstanden wir, den Rest haben wir uns dann zusammengereimt bzw. wurde uns im Anschluss von lieben Menschen, die des Dänischen mächtig waren, erklärt.

Nach der Schau konnte man leider die Vögel nicht noch aus der Nähe betrachten, wie sie z.B. vor ihren Behausungen sitzen, wie es in anderen derartigen Vogeldarbietungen meistens der Fall ist, das war schade.

Alles in Allem war es schon interessant.

Unser Fazit allerdings ist, extra wegen dieser Vogelschau nach Ålbæk zu fahren, muss nicht sein, zumal der Eintritt nicht gerade günstig ist.

Weiterführende Links

  • Stand des Berichtes: August 2009
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