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Neu: Unser aktuelles Projekt: Ein Film über Dänemark

Blick vom Hafen in Spodsbjerg auf den Langelandsbælt.

Spodsbjerg

Der kleine Ort Spodsbjerg ist das andere Ende der Durchgangsstraße Nr. 9. Von hier verkehren die Fähren nach Lolland.

Außerdem ist Spodsbjerg einer der größten Sportboothäfen auf der Insel und es befinden sich hier eine Lotsenstation und ein Fischereihafen.

Touristisch ist Spodsbjerg durch viele Ferienhäuser und einen Campingplatz, den ältesten der Insel, geprägt.

Spodsbjerg dürfte besonders für Angler von Interesse sein, denn hier kann man sich ein führerscheinfreies Motorboot ausleihen um die Gewässer vor Langeland zu befischen.

Ganz entgegen unserer Gewohnheit haben wir diesmal auf der Insel nicht geangelt, deswegen können wir keinen Erfahrungsbericht dazu geben.

Wer dies in seinem Urlaub einplant sollte bedenken, dass die Ostseite, also dort wo Spodsbjerg liegt, die fischreichere ist.

Dennoch haben wir bei unserem Aufenthalt hier nur in lange Gesichter gesehen, wenn Angler zurück kamen. Auch das war ein Grund, es nicht zu probieren. Aber wir waren auch im August hier und der ist im Allgemeinen weniger gut, besser wäre der September gewesen.

Der Fischereihafen versprüht so etwas wie morbiden Charme. Halb verfallene Holzhäuschen findet man dort, im dreckigen Wasser dümpeln ein paar Fischerboote, ein alter Container dient zur Aufbewahrung von irgend etwas.

Fischernetze liegen rum, sind aber nicht zum Trocknen aufgestellt, wie wir das andernorts schon gesehen haben.

Das neueste hier sind wahrscheinlich die beiden Lotsenboote, die orange leuchtend am Kai liegen. Wir erleben ein paar Mal wie sie hinaus fahren zu Schiffen um Lotsen zu holen oder abzusetzen.

Von der unscheinbaren Lotsenstation aus wird übrigens der Lotsenverkehr in der dänischen Ostsee von Gedser bis Skagen gesteuert.

Wer sich für Fähren interessiert, kann hier das Anlegen, Be- und Entladen einer Autofähre aus nächster Nähe beobachten.

Das Schiff ist zwar nicht riesig. Trotzdem entsteht der Eindruck, wenn sich die Fähre mit geöffneter Klappe dem Anleger nähert, als wollte sie den Fähranleger gleich verschlingen.

Am Hafen selbst sehen wir neben den üblichen Einrichtungen wie Klos, Aufenthaltsräumen und des unvermeidlichen Pølserwagens nicht viel.

Fazit: Gute touristische Versorgung, aber ansonsten nicht viel zu sehen.

Quellen und Links

  • Stand des Berichtes: August 2009
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