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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Die Insel Livø, von Mogens Mühle aus gesehen.

Insel Livø im Limfjord

Mitten im Løgstør Bredning, dem breitesten Teil des Limfjords liegt die Insel Livø. Klein und etwas märchenhaft.

Bei den Spaziergängen am Fjord entlang, zwischen Vitskøl Kloster und Lendrup Strand, kann man sie immer wieder sehen.

Hin kommt man mit der Fähre von Rønbjerg aus. Hier im kleinen Hafen legt die "Mini II" an und erwartet ganzjährig ihre Gäste.

Autos und Hunde dürfen nicht mit, Kinder und Fahrräder schon. Man ist auf der Insel also zu Fuß (oder Fahrrad) unterwegs.

Von den 320ha Gesamtfläche, die Livø hat, wird ca. 1/3 als landwirtschaftliche Nutzfläche mit ökologischer Landwirtschaft genutzt. Sie wird von der Wald- und Naturbehöre (Skov- og Naturstyrelsen) verwaltet.

Ihr Haupterzeugnis und wichtigste Einnahmequelle ist Schlachtvieh, vor allem Aberdeen Angus, eine Rinderrasse, die vorrangig der Fleischproduktion dient. Ca. 135 Tiere verbringen die Weidezeit (Mai bis Oktober) typischerweise auf Livø.

Menschliche Bewohner gibt es sehr viel weniger. Insgesamt 10 Menschen wohnen das ganze Jahr auf Livø, hinzu kommen Saisonarbeiter im Sommer und natürlich Touristen.

Neben den Tagestouristen gibt es einen Zeltplatz und ein Ferienzentrum auf der Insel, zu dem auch ein Kaufmann und ein Kro gehören. Der ist allerdings nur in der Ferienzeit (Juli bis Anfang August) täglich geöffnet.

Das Ferienzentrum liegt im einzigen Ort auf Livø, oder um genau zu sein, es ist der Ort. Deswegen erinnert hier nichts an das sterile Ambiente der üblichen Ferienzentren. Und es ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Insel zu entdecken.

Hier befindet sich auch ein kleiner Ausstellungsraum mit Schautafeln zur Geschichte von Livø, seiner Tier- und Pflanzenwelt sowie der Landwirtschaft, wie sie heute hier betrieben wird.

Ein Rundweg auf Livø ist ca. 10 Km lang, aber man kann natürlich auch abkürzen und nur einen Teil der Insel erkunden. Aber irgendwas wird man verpassen. Wir sind im Juni 2010 mit dem Fahrrad auf Livø gewesen und vom Fähranleger bis dorthin zurück 9,3 Km gefahren.

Auf dem Weg liegen zwei Aussichtstürme, viele Feld- und Waldwege und immer wieder wunderschöne Ausblicke über den Fjord, zur Insel Fur, nach Morsø oder auch zurück aufs Festland.

Bei gutem Wetter sieht man sogar die Aggersundbrücke bei Løgstør. Aber auch im Kleinen hat Livø viel zu bieten: Schmetterlinge, Vögel, Blumen am Wegesrand.

Livø hat auf kleinster Fläche alle denkbaren Dänischen Landschaften vereint: Von Heide über Weiden bis Hasel- und Eichenwald. Flache Strände und Steilküsten. Die langgezogene Spitze ist Naturschutzgebiet wegen der Robben, da kommt man nicht hin.

Wer die Robben gerne beobachten möchte, kann sich einer Robbensafari anschließen, die ebenfalls von Rønbjerg aus angeboten wird. Die Details kann man der Homepage der Fährlinie entnehmen, die unten verlinkt ist.

Es gibt auch Fahrten von Løgstør aus, jedoch kennen wir hier keine Details.

Fazit: Lohnt auf jeden Fall.

Quelle und Links

  • Stand des Berichtes: Juni 2010
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