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Das neue Haus des Limfjordmuseums wurde 2008 eröffnet.

Unser Mühlenpanorama im Limfjordmuseum

Seit 2009 befindet sich ein Exponat von zusammenaufreisen.de im Limfjordmuseum in Løgstør.

Der Stoffdruck unseres Windmühlenpanoramas, aufgenommen im August 2008 von Mogens Mühle aus, hängt im oberen Stockwerk des Neubaus, gleich wenn man die Treppe hochkommt.

Wir konnten jetzt endlich die Gelegenheit nutzen und uns selbst davon überzeugt. Und ein bißchen Stolz ist natürlich auch dabei, das ist wohl klar.

Einfach vorbeigehen und selbst staunen;-)

Limfjordmuseum

Das Limfjord Museum hat seit 2008 ein neues Haus bekommen. Es liegt genau gegenüber dem Haus des Kanalvogtes, das bislang alleine als Ausstellungsort diente. Es ist deutlich größer und entsprechend interessanter kann die Ausstellung ausfallen.

Løgstør war in der Historie Seemans- und Fischerstadt. Während im neuen Haus hauptsächlich der Fischfang beleuchtet wird, dreht sich im alten Gebäude (jetzt) alles um die Seefahrt.

Das neue Haus des Museums

Das neue Haus des Museums, das 2008 eröffnet wurde, widmet sich ganz dem Fischfang im Limfjord. Ausgehend von seiner Geschichte und den sich verändernden Lebensbedingungen macht es plastisch, wie sich die Fischerei am Limfjord entwickelt hat.

Neben Tafeln, die die Entwicklung aufzeigen, geschieht dies durch Ausstellungsstücke wie Boote oder eine Fischerhütte, in der Fischer früher ihre Geräte aufbewahrten.

Eine Projektion zeigt die Veränderung der Küstenlinie, die schließlich zur Bildung des Limfjords führte.

Es gibt sogar ein Streichelbecken mit Krabben und einigen Plattfischen.

Sehr anschaulich sind auch drei kleine Aquarien an der Stirnseite des Museums. Sie verdeutlichen die Flora und Fauna im Limfjord in den verschiedenen Perioden:

Vom Brackwasserfjord zwischen ca. 1100 und 1825 über den Limfjord um 1925, hundert Jahre nach dem Durchbruch der Aggertange und dem Limfjord heute.

Waren es anfänglich hauptsächlich Süßwasserfische, allen voran der Aal, die den Fjord besiedelten, wechselte dies zu Meerestieren wie Plattfischen und Seesternen. Aber auch der Hummer kam zurück.

Diese Tiere findet man im Grunde auch heute noch im Limfjord, wenn auch in anderer Zahl und unter anderen Lebensbedingungen. Dies wird durch andere Arten von Unrat verdeutlicht, wie Betonröhren und Schuhe.

Auf einer Empore widmet sich das Museum dem Leben am Limfjord in den heutigen Tagen. Neben dem Muschelfang ist es ohne Frage die Freizeitorientierung, die den Limfjord heute ausmacht.

Sportboote, Freizeitangeln, Surfen, Radfahren. Das alles sind Freizeitbeschäftigungen, für die der Limfjord und seine Umgebung beste Voraussetzungen bietet.

Daneben findet man aber auch immer wieder Bilder der Katastrophe im Januar 2005 als eine Sturmflut den Limfjord ansteigen ließ und dieser Løgstør vereinnahmte.

Die Stadt ist dafür besonders anfällig. Einerseits liegt sie in weiten Teilen nur wenig über dem Meeresspiegel, andererseits ist die Geografie der Umgebung der Entstehung von Hochwasser förderlich. Drückt der Wind aus Nordwest, staut sich das Wasser vor dem Aggersund, durch den es nicht schnell genug abfließen kann. Außerdem ist der Fjord hier sehr flach.

Die Natur behält ihre Macht über uns, auch wenn der Mensch dies vielleicht nicht wahrhaben möchte.

Das Haus des Kanalvogtes

Hier dreht sich alles um die Seefahrt. Ist auch irgendwie passend im Haus des Kanalvogtes.

Der sollte sich um den Fährbetrieb im Kanal kümmern, die Gebühren kassieren und Buch führen über die Schiffe, die den Kanal passieren.
Seit die Fischereiausstellung in das neue Haus gewandert ist, ist hier natürlich mehr Platz.

So erfährt man viel Interessantes über Fähr- und Schifffahrtsrouten, Navigation im Fjord und auf See.

Wir sehen Fährschiffe im Modell, die auf dem Fjord zum Einsatz kamen und auch ganz banales wie einen Fahrkartenmaschine von 1900.

An der Wand hängen Tafeln, z.B. mit der Lebensgeschichte des Seemannes Mads Madsen. Geboren 1886 in Hygum am Limfjord befuhr er lange Zeit den Limfjord sowie Nord- und Ostsee bis nach Norwegen.

Durch den Umzug in das neue Haus sind ganze Räume frei geworden. Dort hat man neue Exponate zur Seefahrt ausgestellt, die weitere Aspekte dieses Themas beleuchten.

Ohne Frage interessant aber nach dem Besuch des neuen Hauses vielleicht doch etwas viel. Aber sicherlich kommt noch irgendwann ein Regentag dazwischen, denn es lohnt sich auf alle Fälle, beide Häuser gesehen zu haben.

Weiterführende Links

  • Stand des Berichtes: August 2008
  • Aktualität geprüft: Mai 2010
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