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Der Hanklit im Norden der Insel Mors

Hanklit auf Morsø

Hanklit auf Morsø ist eine Klippe auf der Nordostseite der Insel und wahrscheinlich die bekannteste Molerformation auf Mors.

Mit 61m Höhe direkt und fast senkrecht über dem Fjord hat Hanklit eine, zumindest für dänische Verhältnisse, beeindruckende Höhe.

Man nähert sich über eine kleine Straße, von der aus die charakteristische Formation schon immer wieder zu sehen ist.

Der Aufstieg auf die Höhe ist zwar etwas steil, sollte aber ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen sein.

Wir waren 2005 schon einmal hier und damals war auch Ronja noch dabei. Auch für sie war das kein Problem und sie ließ sich auf der Höhe den Wind durchs Fell wehen ;-).

Vom höchsten Punkt aus hat man einen tollen Rundblick. Im Norden der Limfjord, genauer gesagt der Thisted Bredning mit der Stadt Thisted am anderen Ufer. Nach Westen und Osten weite Teile der Küste von Mors und schließlich nach Süden der Blick auf die Insel.

Wir sind im Mai hier, zur Zeit der Rapsblüte. Blauer Himmel, grüne Wiesen, gelbe Rapsfelder. Einfach wunderbar und die kleine Anstrengung des Auf- und Abstiegs auf jeden Fall lohnend.

Einen kleinen Eindruck erhaltet ihr auf unserem 360° Panorama, aufgenommen oben auf Hanklit.

Aber auch der Weg unten entlang lohnt sich. Hier kann man die Molerformation mit ihren charakteristischen Schichten schwarzer Vulkanasche gut erkennen.

Mit etwas Glück findet man auch Fossilien, die in das Moler eingelagert waren. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist, Fossilien aus dem Kliff zu graben. Wer sich selbst mal als Archäologe betätigen möchte, dem sei das nahe Molermuseum empfohlen.

Große Gesteinsbrocken, die am Strand herumliegen, machen deutlich, dass es immer wieder zu Abbrüchen und Erdrutschen vom Steilufer aus kommen kann.

Aber sie machen auch die Vielfalt deutlich, die man hier finden kann. Auch Hobbygeologen werden also voll auf ihre Kosten kommen.

Fazit: Ein schöner Abschluss (oder Beginn) eines Besuchs auf Mors. Nicht vorbeifahren.

  • Stand des Berichtes: Mai 2010
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