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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Der Leuchtturm im November 2010

Historische Entwicklung bei Rubjerg Knude seit 1992

Auf dieser Seite blicken wir zurück auf die Entwicklung an der Rubjerg Knude. Ihr findet hier sowohl Bilder von all unseren Aufenthalten, als auch solche, die uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurden.

So wollen wir die Veränderung plastisch machen.

Die Bilder und Berichte stammen von folgenden Zeitpunkten:

Juni / Juli 2013

Im Juni und Juli 2013 waren wir drei Wochen lang ganz in der Nähe und hatten so viel mehr Zeit für "unseren" Leuchtturm. Und haben Einiges erlebt. Sonne, Sturm, Nacht...

So frei wie dieses Jahr stand der Turm noch nie, seit wir ihn kennen. Der Abstand zur Klippe hat sich weiter stark reduziert. Dafür hat sich die Sandfläche in Richtung Land vervielfacht im Vergleich zu 2004, unserem ersten Besuch.

Der Turm ist erneut weiß angemalt worden, rechtzeitig zu St. Hans, dem Sonnenwendenfest in Dänemark.

Aber nicht nur das. Er wird auch nachts beleuchtet, wie wir uns selbst überzeugen konnten. Und im obenstehenden Bild festhalten.

Und zumindest bei unseren Nachtaufnahmen waren wir ziemlich alleine auf der Düne. Ab Juli und dem Beginn der Ferien in Dänemark war der Parkplatz tagsüber regelrecht überfüllt. Sogar mehrere Reisebusse hielten dort. Aber na ja, so scheint das zu funktionieren in unserer Welt mit einem Touristenziel auf Zeit.

Juni 2012

Wieder ist ein Jahr rum. Und wir kommen endlich zu unserem Leuchtturm. Wir haben die Zeit so gelegt, dass wir abends ankommen. Im Licht der tief stehenden Sonne.

Nicht nur, dass wir so wunderschöne Bilder machen können. Es ist auch ein besonderes Erlebnis zu dieser Zeit hier zu sein, wenn der Trubel schon etwas nachgelassen hat. Und wir fast alleine sind.

Vom Weiß des letzten Jahres ist nichts mehr übrig. Vielleicht wird die Prozedur ja nochmal irgendwann wiederholt.

Um zum Turm zu kommen, benutzen wir die Fahrräder, die man kostenlos ausleihen kann. Es gibt an viele Stellen bei Lønstrup Plätze, wo man sie wieder abstellen kann. Z.B. am Museum über die Rubjerg Knude.

Die Fahrt ist allerings nur ein bedingtes Vergnügen mit all dem Sand. Außerdem ist die Strecke nicht eben. Wir denken, wir sind nicht viel schneller als zu Fuß.

Der Turm ist weiter frei geworden, die Düne hat sich wieder ein Stück landeinwärts bewegt. Fast schon Routine. Aber es ist eine schöne Routine, der wir uns jedes Jahr wieder gerne stellen.

Juni 2011

Mittlerweile hat sich der Parkplatz direkt an der Straße gemausert. Groß und mit Platz für viele Autos. Aber das ist nicht die auffälligste Veränderung.

Vielmehr erstrahlt der Turm in neuem Weiß. Wenige Tage zuvor ist er neu angemalt worden. Wir lesen später in der Zeitung, dass es sich dabei um eine private Initiative gehandelt hat und die nötigen Materialien von einer Firma gestiftet wurden.

Es ist ein wunderschöner Sonnentag, daher kann der Turm sein Weiß wunderschön zur Schau stellen.

Wie immer ist die Düne ein gutes Stück voran gekommen. Der Parkplatz beginnt zugeschüttet zu werden. Aber noch sind die Fahrzeuge der Firma hier abgestellt, die den Turm angemalt hat.

November 2010

Im November 2010 haben wir es zum siebten Mal zur Rubjerg Knude geschafft. Es war einer jener eigentlich untypsichen Novembertage voller Sonne. Dabei war Regen angesagt...

Wieder hat sich die Düne landeinwärts bewegt. Die Parkplätze direkt am Turm sind jetzt gesperrt. Man muss vorne direkt an der Straße parken und ein ganzes Stück zu Fuß gehen. Nur mit Behindertenausweis darf man den alten Weg noch befahren.

Aber gerade an diesem Tag lohnt sich das wieder ganz besonders, denn die tief stehende Sonne zaubert so wunderbare Farben und lange Schatten in die Landschaft, wie wir sie hier noch nie gesehen haben.

Einer der beeindruckendsten Aufenthalte hier, es lohnt sich eben auch außerhalb der Saison ein Besuch.

August 2009

Unser 6. Besuch an der Rubjerg Knude. Und wieder mal bei schönem Sommerwetter.

Am Abend wird es noch gewittern, aber das ist jetzt noch nicht zu spüren. Der schwache Wind schiebt einige Sandwolken vor sich her.

Und die Düne ist ein beträchtliches Stück weiter voran gekommen. Der frühere Parkplatz ist schon fast eingeholt, etwas weiter hinten gibt es einen neuen.

An der Düne tummeln sich hunderte Leute. Der "bequeme" Aufstieg, links vom Parkplatz ist kaum noch zu finden.

Obwohl die Veränderung gegenüber Februar nicht dramatisch erscheint - verglichen mit unserem ersten Besuch 2004... - schon bemerkenswert.

Februar 2009

Ein nasser, unfreundlicher Tag führt uns erneut an die Rubjerg Knude. Wir wollen uns vor allem die Reste von Mårup Kirke ansehen, aber natürlich fahren wir auch hier vorbei.

Im Gegensatz zum Sommer ist der Sand heute nicht trocken sondern feucht und schwer.

Deswegen bläst der Sand heute nicht, obwohl guter Wind weht. Immerhin so stark, dass mein Hut weg geweht wird. Zum Glück bläst er von See her, da kann ich ihn leicht wiederbekommen.

In den letzten Tagen war es außerdem kalt. Der Parkplatz hat eine riesige Pfütze, die auch noch gefroren ist. Schon alles etwas anders als sonst.

Obwohl wir um die Mittagsstunde da sind, wirkt alles etwas farb- und kraftlos. Dennoch wird gerade jetzt besonders deutlich, wie groß die Veränderung zu 2004 ist.

August 2008

Eine Veränderung zu den Jahren zuvor: Viel mehr Leute.

Es fällt schon schwer, einen Platz auf dem Parkplatz zu finden. Geheimtipp adé. Aber gut, besuchen Sie den Leuchtturm, solange er noch steht...

Was auch auffällt: Der Leuchtturm ist vom Parkplatz aus kaum noch zusehen. Wie eine Wand hat sich ein Teil der Düne vor ihm aufgebaut. Nur ein kleiner Teil der Spitze ragt darüber hinaus.

Die Gebäude zu seinen Füßen sind abgerissen, ein bisschen Bauschutt und Holz ist alles, was von ihnen geblieben ist.

Die Düne hat sich vom Meer her in einem weiten Bogen nach Osten bewegt. Dieser Bogen war 2004 noch gar nicht da.

Oktober 2007

Bei unserem Besuch im Oktober 2007 fanden wir zunächst mal das Voranschreiten der Düne bestätigt, wie wir es nach den Fotos aus dem Juni vermutet hatten.

Der Scheitel der Sandwelle hat sich bereits deutlich hinter den Leuchtturm zurückgezogen. Im Windschatten des Leuchtturms ist eine Art Graben geblieben, durch den man auch zum Turm aufsteigt.

Gegenüber den Bildern aus dem Sommer fällt auf, dass die Nebengebäude nicht mehr zu sehen sind. Wahrscheinlich wurde sie abgerissen.

Zum Wasser hin entdecken wir eine Reihe von Zweigen, die im Sand stecken. Die sind auf den Bildern vom Sommer noch nicht da. Was genau sie bewirken sollen, ist uns allerdings unklar.

Das flach einfallende Licht mit den langen Schatten hat einige Bilder mit besonderer Atmosphäre entstehen lassen.

Juni 2007

Die Bilder vom Juni 2007, die wir hier zeigen, sind ausnahmsweise mal nicht von uns.

Sie wurden uns von einem Besucher unserer Seite zur Verfügung gestellt. Dafür nochmals vielen Dank.

Er war spät abends dort und hat Rubjerg Knude in der untergehenden Sonne in besonders beeindruckenden Fotos festgehalten. Von ihm stammt auch das Panoramafoto oben.

Besonders eindrucksvoll ist das weitere Voranschreiten der Düne zu erkennen, wenn man das Panorama mit den Fotos vom Juni 2004 vergleicht.

Bis zum Juni 2007 hatte sich der Scheitel der Düne am Turm vorbei geschoben und einige der Nebengebäude traten wieder aus dem Sand heraus.

Juni 2006

Ok, den Besuch kann man nicht richtig mitzählen. Damals war so starker Wind, dass wir nicht wirklich nach oben kamen.

Rückwärts laufend versuchten wir, wenigstens einen Blick auf den Leuchtturm zu erhaschen.

Das war aber schlichtweg unmöglich.

Den Sand haben wir noch Wochen später aus allen möglichen Ecken und Taschen gekramt. Zum Glück ist die Fototechnik unversehrt geblieben, mal abgesehen davon, dass sich eine zeitlang ein Objektiv etwas schwerer drehen ließ.

Juni 2004

Im Juni 2004 waren wir das erste Mal hier. Damals standen noch die Nebengebäude am Leuchtturm.

Also eigentlich standen sie nicht sondern sie waren schon damals weitgehend unter Sand begraben.

Wir waren von Anfang an fasziniert vom Sand und seiner selbst mit modernster Technik nicht zu bremsenden Gewalt.

Das Wetter war schön und selten windstill. Daher war der Spaziergang hinauf auch kein Problem.

Wir waren auch mehr oder weniger alleine auf der Düne. Heutzutage ist Rubjerg Knude selbst im Winter besser besucht ;-).

Sommer 1997

Hier ein Bild von Christian Westphalen, das uns vom Autor dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde.

Es zeigt die Düne im Sommer 1997, also 5 Jahre nach dem ersten Bild unten.

Noch sind die meisten Gebäude am Leuchtturm frei, aber das der Düne am nächsten liegende ist bereits teilweise verschüttet.

August 1992

Diese zwei Bilder sind die ältesten, die wir auf unserer Seite präsentieren können. Sie wurden uns freundlicherweise von einem Besucher unserer Seite zur Verfügung gestellt.

Sie zeigen den Leuchtturm im August 1992. Damals war die Sanddüne noch komplett vor den Gebäuden und auch das Flugsandmuseum befand sich noch darin.

Die Gebäude waren komplett unbeschädigt.

Bereits der Vergleich mit unseren ersten Bildern von 2004 macht deutlich, wie groß die Veränderung seither ist.

  • Stand des Berichtes: Juli 2013
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