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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Der Leuchtturm an der Rubjerg Knude versinkt im Sand.

Über den Leuchtturm

Der Leuchtturm wurde im Jahre 1900 errichtet. Damals stand er rund 200 Meter von der Küste entfernt. Er wurde auf der höchsten Stelle der Düne erbaut, ca. 60 m hoch. Hinzu kamen noch einmal 23 m Höhe des Bauwerks. Der Lichtschein des Turms soll noch aus 42 Km Entfernung zu sehen gewesen sein. Das jedenfalls behaupten verschiedene Quellen, wie z.B. das Museum im Strandfogendes Gaarden.

Der Turm wurde Anfangs mit Gas, ab 1906 mit Petroleum betrieben. 1934 wechselte man dann zu Elektrizität. Bis hierhin nichts Ungewöhnliches für einen Dänischen Leuchtturm.

Aber bereits seit 1920 hatte man mit der sich entwickelnden Sanddüne zu kämpfen. Der Sand füllte zunächst den Brunnen und begrub den Garten unter sich.

Man versuchte, den Vormarsch der Düne durch Bepflanzungen zu mindern. Mit dem Resultat, dass die Düne in die Höhe wuchs. Schließlich war der Leuchtturm von See aus nicht mehr zu sehen. So stellte er 1968 seinen Betrieb ein.

1980 wurde in den Gebäuden des Leuchtturms ein Museum eingerichtet (Vendsyssel Historiske Museum). Die Düne schritt indessen unaufhaltsam weiter voran, sodass man 1992 den Kampf dagegen endgültig aufgab. 2002 musste das Museum am Leuchtturm schließen. Es befindet sich seither an der Straße nach Lønstrup im alten Hof des Strandvogtes.

Was geschieht weiter? Das weiß man nicht genau. Eines Tages wird der Turm ins Meer stürzen. 2013 war er schon sehr nah an der Klippe. Die Düne hat jetzt einen sehr breiten Einschnitt, wo der Leuchtturm steht, deswegen ist er besser zu sehen als in den letzten Jahren.

Wir können also nur raten: Besuchen Sie den Turm, solange er noch steht.

  • Stand des Berichtes: Juli 2013
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