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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Blick vom "Grå Fyr" auf die nördlichste Spitze Dänemarks im Juni 2011.

Grenen

Grenen, das ist der Punkt, von dem aus man zum nördlichsten Punkt Dänemarks kommt, wo Nord- und Ostsee aufeinander treffen.

Von Skagen aus erreicht man ein Areal mit Parkplatz, Andenkenshop, Imbiß, Restaurant und allem was der Tourist so braucht (oder auch nicht). Hier kann man für 10,- DKK (ca. € 1,35) pro Stunde sein Auto parken und die Gegend per Pedes erkunden.

Früher parkte man hier mehr oder weniger wild in den Dünen, heute sind mehrere Parkplätze für PKW, Busse und Campingmobile eingerichtet, seither erobern sich die Dünen die Flächen zurück.

In den letzten Jahren sind wir immer wieder hier gewesen, weil die Landschaft so faszinierend ist. Dabei waren wir selten alleine, haben uns hier mit Freunden getroffen oder "Dänemarkneulingen" an dieser Stelle das Land und seine Natur näher gebracht.

Wir haben bisher immer darauf verzichtet, uns mit dem "Sandormen" (der Sandwurm) zur Spitze fahren zu lassen. Der Sandwurm ist ein Wagen, der von einem Traktor durch den Sand gezogen wird. Bei unserem Besuch im Juni 2011 benutzen wir ihn dann aber doch mal. Aber es belibt dabei: Laufen ist schöner ;-).

Wir wandern statt dessen am Ostseestrand entlang in Richtung Landspitze. An einem hässlichen Bunker aus dem 2. Weltkrieg beboachten wir in den letzten Jahren immer mehr Vögel.

Waren es 2004 noch zwei Eiderentenpärchen, so ist der Bunker 2009 schier belagert von Enten, Kormoranen und anderen Wasservögeln.

Und schließlich, die Füße im (kalten) Wasser, erreichen wir auch jene Stelle, an der Ostsee und Nordsee zusammenfließen.

Direkt an der Spitze ist immer ziemlicher Trubel. Bei sehr schönem Wetter könnte die Spitze glatt zum Baden einladen. Das ist hier allerdings verboten. Lebensgefahr wegen der auftretenden Strömungen, warnen zurecht Schilder in mehreren Sprachen.

Die Füße in beide Meere zu stellen hingegen ist durchaus erlaubt, ja geradezu zu empfehlen. Was für ein Gefühl!

An Tagen mit genügend Wind (also fast immer ;-)) wird man Zeuge eines großartigen Naturschauspiels: Der Begegnung zweier Meere.

Aus der Ferne fällt eine graue Fläche mit "Sahnehäubchen" auf. Aus der Nähe betrachtet prallen hier die Wellen aus zwei Richtungen aufeinander. Je nach Windrichtung variieren diese natürlich, aber der Winkel ist fast immer in der Nähe von 90°.

Auf dem Rückweg am Nordseestrand entlang fällt uns ein riesiger Möwenschwarm auf. Die Vögel sitzen einfach am Strand. Wenn man sich ihnen nähert, fliegen sie auf. Es sieht nicht so aus, als wenn sie brüten. Was sie dort tun, erschliesst sich uns nicht.

Fazit: Touristisch etwas überlaufen, sollte aber auf keinen Fall fehlen.

  • Stand des Berichtes: Juni 2011
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