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St. Lyphard

Falls Ihr St. Lyphard nicht gleich findet auf der Karte: Vom Mt. Saint Michel über Rennes weiter in Richtung Saint Nazaire an der Loire - Mündung.

Nördlich von St. Nazaire liegt eine Art Halbinsel, gebildet von der Loire und einem weiteren Fluss, der weiter nördlich in den Atlantik mündet ( leider habe ich jetzt dessen Namen nicht parat - Wird nachgereicht Anm.: Das ist die Vilaine).

Und praktisch die gesamte Halbinsel ist der Parc de Brierre: Ein riesiges Hochmoorgebiet an dessen Rand St. Lyphard liegt. Es gibt dort einen herrlichen Campingplatz mit einem sehr netten Platzwart, fast etwas familiär.

Sehr empfehlenswert ist eine Bootsfahrt in das Moorgebiet. Das geht alleine oder auch unter sachkundiger Führung. Ganz gleich, wie man will. Ich wähle letzteres, denn ich traue mich nicht so recht alleine hinaus. Zwar verstehe ich von den Erklärungen des Bootsführers nicht viel, aber wenn er "Büssaar" ;-) sagt und gleichzeitig auf einen Vogel zeigt, der einem Bussard nicht unähnlich ist, dann weiß ich, was er meint.

Man fährt durch eine Art Labyrinth von Wasserwegen zwischen Schilf und kleinen Inselchen. Es gibt Graureiher, Greifvögel, wie z.B. den Bussard, alle möglichen Enten und mit Sicherheit sehr viel mehr Vögel. Zwischendurch trifft man immer wieder einmal ein anderes Boot. Alles wird überragt vom Kirchturm in St. Lyphard, der nach 135 Stufen einen tollen Blick über das gesamte Gebiet gewährt.

Ebenso sehenswert ist das kleine Dörfchen Kerhinet, das im Stile eines Museumsdorfes die Lebensgewohnheiten der Leute damals näher bringen soll. Oder eines der vielen Menhire, das sind Steinsetzungen, wie z.B. die Dolmen von Kerbourg, direkt in der Nähe von Kerhinet.

An Stonehenge kommen die zwar nicht ran, aber es ist trotzdem recht interessant.
Und, wer weiß, vielleicht hat Obelix seine Hinkelsteine ja von hier ?

  • Stand des Berichtes: Juni 2000
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