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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Blick auf die Cité von Carcassonne

Carcassonne

Es war kaum bekannt geworden, dass ich dieses Jahr nach Südfrankreich fahren wollte, da kamen schon die netten Tipps: "Also, wenn Du schon in der Gegend bist, musst Du unbedingt nach Carcassonne fahren."
Bei so vielen Vorschusslorbeeren musste das natürlich auch unbedingt sein.

Die Cité ( Alt- oder Oberstadt ) von Carcassonne gilt als die einzige erhaltene mittelalterliche Festungsstadt Europas. Als Festung diente der Ort schon den Römern. Fast 2000 Jahre lang blieb sie das, denn erst 1659, mit dem Pyrenäenvertrag, verlor sie an strategischer Bedeutung.

Entsprechend zahlreich und abwechslungsreich sind die Zeugnisse der Kunst des Festungsbaus über viele Epochen.

Wir beginnen unsere Erkundung auf einem Pferdewagen, der zwischen der äußeren und der inneren Festungsmauer fährt. Die äußere Festungsmauer wurde von Ludwig IX im 13. Jahrhundert hinzugefügt. Sie umschließt die innere Mauer vollständig.

Richtig erkunden kann man die Stadt aber nur zu Fuß. Und mit einem Führer. Wir haben Glück, dass gerade eine Führung in deutscher Sprache startet. Der junge Mann erklärt sehr anschaulich den Zweck der einzelnen Festungsteile.

So erfahren wir nicht nur etwas über die Fallen, die nur auf Angreifer warteten, sondern auch über die Legenden, die sich um Carcassonne ranken. Zum Beispiel die der Dame Carcas (mehr darüber).

Selbstverständlich ist die touristische Ausrichtung der ehemaligen Festungsstadt nicht zu übersehen. Dennoch hat sie sich einen Charme bewahrt, der einen Besuch auf jeden Fall lohnenswert macht.

  • Stand des Berichtes: September 2001
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