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Denkmal von Theobald Wolfe Tone in Bantry

Stadt Bantry

Am Ortseingang von Bantry stoßen wir zufällig auf eine Spur zu unserem Urlaub im letzten Jahr.

Wir entdecken nämlich ein Schild über eine Städtepartnerschaft zwischen Bantry und Pont L'Abbé. Die Stadt in der Bretagne haben wir während unseres Bretagneaufenthaltes 2002 besucht.

Bantry hat als Touristenstadt einen eher schlechten Ruf. Das liegt vor allem an dem großen Ölhafen auf der vorgelagerten Whiddy Island.

Im Stadtbild spielt dieser jedoch keine Rolle und in den letzten Jahren hat er auch an Bedeutung verloren.

So gesehen sieht Bantry nicht viel anders aus als andere irische Städte in dieser Region. An einem kleinen Kai stapeln sich Krabbenkörbe, ein Fischerboot liegt auf Kiel.

Im Zentrum des Ortes liegt der Wolfe-Tone-Square, ein großer Platz mit Springbrunnen und einem Denkmal für Wolfe Tone sowie einer vom Konzern Gulf Oil gestifteten Statue des Heiligen Brendan.

An der Nordflanke des Platzes steht die Neugotische Pfarrkirche, ansonsten findet man die üblichen bunten Häuser, zum Teil sehr einfallsreich gestaltet, zum Beispiel die "Anchor Bar", die einen Anker über der Tür angebracht hat.

Etwas weiter oben finden wir ein Wasserrad, das von einem kleinen Bach betrieben wird. Eine andere Funktion als Zierde können wir jedoch nicht ausmachen.

Am bekanntesten ist sicherlich "Bantry House and Garden", die sich am Ortsrand an einen Hang über der Bantry Bay schmiegen.

In der irischen Geschichte hat Bantry schon einmal eine wichtige Rolle gespielt, als 1796 Rebellen um Wolfe Tone die englischen Besatzer aus Irland vertreiben wollten.

Über dieses Ereignis gibt es eine Ausstellung, die wir Interessierten sehr empfehlen können.

  • Stand des Berichtes: September 2003
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