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Im "Musée national d'Histoire naturelle"

Musée national d'Histoire naturelle

Das "Musée national d'Histoire naturelle" (Museum für Naturgeschichte) in Paris zählt zu den rennomiertesten weltweit. Es verfügt über zahlreiche Standorte in ganz Frankreich. Allein in Paris gehören ein Botanischer Garten, ständige Ausstellungen zur "Paläontologie und vergleichender Anatomie", "Mineralogie und Geologie", eine "Große Ausstellung der Evolution", eine Ménagerie, der Zoologische Park, das Museum des Menschen und das "Arboretum de Chèvreloup" dazu.

Wer sich für die Entwicklungsgeschichte der Natur auf unserem Planeten interessiert, sollte den Besuch mindestens eines dieser Museen unbedingt einplanen.

Wir besuchen die schon erwähnte Ausstellung zu "Paläontologie und vergleichender Anatomie".

Wir müssen gestehen, uns erschlägt das Ganze zunächst einmal. Das Museum besteht im Prinzip aus einer riesigen Halle, ähnlich einer Markthalle, und hat zwei Etagen. Die obere nimmt man aber zunächst gar nicht wahr, weil der Aufstieg über eine versteckte Treppe an der Seite erfolgt.

Man sieht nur die riesige Halle voller Skelette. Bei genauerem Hinsehen lassen sich aber in dem anfänglichen Durcheinander schließlich einige Bereiche erkennen, die ein jeweils eigenes Themengebiet behandeln.

Auf der große Fläche in der Mitte ist alles vertreten, was man sich an grösseren Tieren vorstellen kann, vom Indischen Wasserbüffel bis zum Blauwal.

An den Gängen an der Seite findet man die kleineren, aber nicht weniger interessanten Exponate. Verschiedene Fische, so z.B. ein in Formalin präparierter Conger (aufmerksame Leser werden sich an unsere Conger Angeltour in Irland erinnern) fallen uns ebenso auf wie ein Bereich mit verschiedenen Anomalien, zum Beispiel einem doppelten Kälberschädel.

In einer weiteren Vitrine finden sich kleine Skelette menschlicher Embryonen in verschiedenen Entwicklungsstadien.

Während sich die untere Etage hauptsächlich der heute lebenden Tierwelt widmet, taucht man in der oberen Etage in die Vergangenheit ein.

Auch hier eine riesige Halle, die noch dazu über eine Galerie verfügt, von der aus man einen guten Überblick über die Ausstellung hat. An einer der Stirnseiten der Galerie prangt die Nachbildung einer Höhlenzeichnung.

Die Skelette hier stammen aus verschiedensten Epochen der Erdgeschichte. Saurierüberreste finden sich ebenso wie Mammuts, Riesenhirche (Elen) und Riesenfaultiere.

Unser Fazit: Besonders an einem grauen Dezembertag, an dem wir dort waren, eine durchaus willkommene Abwechslung und auch hochinteressant. Aber wir fürchten, man muss sich dafür interessieren.

  • Stand des Berichtes: Januar 2004
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