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Denkmal auf dem Friedhof "Pére Lachaise"

Friedhof "Père Lachaise"

Eigentlich ist es ja nicht unsere Art, in unserem Urlaub Friedhöfe zu besuchen, aber hier in Paris war das eine Ausnahme.

Denn unsere Ferienwohnung lag nur wenige hundert Meter vom berühmten Friedhof "Père Lachaise" entfernt, der letzten Ruhestätte vieler berühmter Persönlichkeiten.

Durch das große Eingangstor ging es hinauf, vorbei an den Gräbern beispielsweise von Rossini und Balzac. Aber nicht nur deren großen Namen sind sehenswert, sondern dieser Friedhof hat sein eigenes Flair, wenn man das von einem Friedhof überhaupt sagen kann.

Auf einem Hügel gelegen mit vielen Ausblicken auf Paris gleicht er einer Totenstadt, sozusagen eine Stadt in der Stadt.

Ohne Plan geht allerdings gar nichts. Den erhält man am Eingang. Nur so haben wir dann auch die Gräber von Yves Montand, Simone Signoret und Gilbert Becaud gefunden.

Die Liste prominenter Menschen, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben, liest sich wie ein "Who is who?": Jim Morrison, Sänger von "The Doors", Honoré de Balzac, Edit Piaf, Oscar Wilde, Maria Callas, Gilbert Becaud usw. usw. Einige von ihnen könnt ihr in unserer Galerie finden.

Neben den zum Teil pompös ausgestatteten Gruften und Gräbern gibt es natürlich auch kleine Urnengräber. Diese finden sich, teils unterirdisch, in überwältigender Anzahl in Wände eingelassen. Hier war beispielsweise auch die Grabstätte von Maria Callas zu finden.

Was auffällt: Die Pariser verehren ihre berühmten Toten. Auf vielen Gräbern finden sich frische Blumen oder man sieht Menschen in Andacht davor verweilen.

Aber: Père Lachaise ist mehr als eine Touristenattraktion, er dient auch heute noch als ganz normaler Friedhof. Und aus diesem Grund sollte man mit offenen Augen und Respekt durch diesen Friedhof gehen, um nicht die Andacht der Angehörigen der "Normalsterblichen" zu stören.

Schade, dass nicht alle Touristen dies angemessen berücksichtigen.

  • Stand des Berichtes: Januar 2004
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