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Panorama von Oban vom McCaig's Tower aus.

Oban

Oban ist eine Hafenstadt an der schottischen Westküste. Eigentlich ist Oban selbst nicht sehr aufregend.

Wenn man aber, wie wir, aus der der schottischen Einsamkeit direkt am Loch Awe kommt, dann empfindet man so etwas wie Erleichterung, dass man hier wieder die Zivilisation erreicht.

Es gibt Supermärkte, Tankstellen, kleine Geschäfte, Restaurants und Imbisse mit den unvermeidlichen Fish & Chips, eine Destillerie und vor allem einen Hafen.

Und die meisten Touristen kennen Oban vermutlich als Ausgangsort als Fährhafen zur Insel Mull und die Western Isles.

Ein bisschen mehr hat Oban aber doch zu bieten. Es gibt z.B. Atlantis, ein Erlebniszentrum für die ganze Familie mit Schwimmbad und anderen Aktivitätsmöglichkeiten, ein Museum, eine hübsche Innenstadt, leckere Restaurants und natürlich die wunderschöne Lage in einer Bucht, die man vom McCaig's Tower aus wunderschön genießen kann.

Oban ist die (inoffizielle) Hauptstadt der schottischen Highlands. Diese Bedeutung erlangte die Stadt im 19. Jahrhundert durch den Bau der Eisenbahnlinie und den Beginn der Dampfschifffahrt zu den Inseln.

Viel Betrieb herrscht auf der Eisenbahnlinie heute allerdings nicht mehr. Wir haben nie einen regulären Zug gesehen. Allerdings ist ein mal ein traditioneller Dampfzug gefahren. Und es gibt Wochenendarangements per Zug von Edinburgh aus.

Aber wie fast überall in Europa hat das Auto heute eindeutig die Dominanz im Verkehrssystem, auch in Schottland.

Ein kleiner Stadtrundgang in Oban lohnt immer. Die Stadt ist am Hang gebaut. Vom ausgewiesenen kostenfreien Parkplatz nahe dem Atlantis ist es aber ein ganzes Stück zu laufen bis hinunter in die Innenstadt. Dort gibt es nur gebührenpflichtige Parkplätze und davon auch nicht viele.

Aber, wie gesagt, ein Bummel durch die Geschäfte ist lohnend, es gibt Banken mit Automaten um seinen Bargeldvorrat aufzufüllen und viele Möglichkeiten etwas zu essen. Vom Imbiss ziwschendurch über preiswerte Restaurants und Pubs bis hin zum gehobenen Fischrestaurant.

Also: Wer in der Gegend untergebracht ist, kommt um Oban sowieso nicht herum, aber es lohnt sich auch.

  • Stand des Berichtes: August 2011
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