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Neu: Unser Jahresprojekt 2015: Ein Film über Dänemark

Im Aquarium des Naturmuseums in West Terschelling.

Naturmuseum und Seeaquarium

Zunächst waren uns nur ein paar Plakate aufgefallen, die ein Aquarium anpriesen. Und da wir für Meeresaquarien immer zu begeistern sind, musste diese Einrichtung natürlich auf unseren Besuchsplan.

Was wir dann trafen, war doch etwas anderes, aber nicht minder interessant.

Denn das Aquarium ist Teil eines "Zentrums für Natur und Landschaft" ("Centrum voor Natuur en Landschap"), das sich mit der Natur von Terschelling befasst und dabei kaum eine Facette auslässt.

An einem 3D Modell der Insel darf jeder mal Mond sein und Ebbe und Flut heraufbeschwören ;-).

In einer Glasvitrine erfahren wir dann, dass die Gänse, die wir am Deich beobachtet haben, Ringelgänse sind. Oder dass die kleinen weißen Vögel, die am Strand wie aufgezogen herumlaufen, Sanderling heißen.

Aber nicht nur die Tierwelt der Insel wird hier beleuchtet. Ebenso ihre Geologie, unterschiedlichste Sandformen, ihre Naturschutzgebiete, ihre Pflanzenwelt von Bäumen bis hin zu Gräsern, kurzum alles, was die Natur der Insel ausmacht.

Wir waren z.B. ganz erstaunt, wie viele verschieden Arten von Sand es gibt. An einer riesigen Europakarte kann man gut erkennen, wo sie herkommen.

Detailliert wird auch der östliche Teil der Insel vorgestellt, der in weiten Teilen Naturschutzgebiet ("De Bosplaat") ist. Die verschiedenen Abschnitte erfordern unterschiedliche Schutz- und Pflegemethoden.

So erfährt man, wie auf Terschelling Deiche bepflanzt werden, welche Zugvögel hier rasten, wer die Salzwiesen bevölkert und wer die Birkentäler.

In einem kleinen Kinosaal laufen Filme über die Natur auf Terschelling.

Das Aquarium befindet sich schließlich im letzten Raum. Ein riesiger runder Tank in der Mitte, um den herum Bänke angeordnet sind. Hier kann man kurz ausruhen und die Bewohner des Elementes beobachten, das die Insel zur Insel macht: Wasser.

Im Becken findet man viele typische Fische der Nordsee: Kabeljau, Katzenhai, Meeräsche, verschiedene Plattfische und auch Aale.

Darüber hinaus spielen Knurrhähne, das sind kleine vorrangig am Grund lebende Fische und Taschenkrebse zwischen Wirbeln von Walen, die als Dekoration dienen.

Besonders interessant sind aber die Rochen. Nicht nur, weil sie andauernd an der Scheibe entlang nach oben schwimmen und dabei ihr niedliches "Gesicht" auf der Unterseite zeigen. Sondern auch weil in einem Seitenfenster Eier von Rochen zu sehen sind. Diese sonderbar geformten Gebilde sind durchsichtig und in einigen kann man die kleinen Embryonen schon zappeln sehen.

Und wer sich den Rochen noch weiter nähern möchte kann das gerne tun. Im benachbarten Streichelbecken spielen diese Tiere die Hauptrolle.

Unser Fazit: Wer sich für die Natur an der Nordsee interessiert, sollte hier gewesen sein.

  • Stand des Berichtes: DatumBericht
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